Wir über uns

Hier finden Sie Angaben zu den Jahrestagungen der BAG seit 2010.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG)

Ansprechperson für die BAG ist seit September 2016:
Prof. Dr. Silke Wiegand-Grefe vom Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE), Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik, Leitung Forschungsgruppe Psychotherapie- und Familienforschung, Email kontakt@bag-kipe.de. Hinweis: Bei der Beantwortung der eingehenden Anfragen wird sie unterstützt von weiteren langjährigen Mitgliedern der BAG.

Außerdem gehören zum Sprecher/in-Team der BAG:
Andreas Schrappe, Leiter des Evang. Beratungszentrums der Diakonie Würzburg, zuständig auch für die Pflege der Website und des Verteilers. Email website@bag-kipe.de.
Marion Schnute von der Universität Hildesheim, zuständig auch für die Begleitung von Studierenden / Nachwuchskräften (siehe https://www.facebook.com/groups/BAG.Nachwuchsgruppe/).
Karin Schmuck, Psychosoziale Hilfen Hamburg-Bergedorf „Der Begleiter“, www.der-begleiter.de
Doreen Leib, Leiterin der Kinder-, Jugend- und Familienberatungsstelle AURYN in Leipzig, www.wege-ev.de.

Die Organisation der nächsten BAG Jahrestagung am 20.4.201 in Rotenburg (Wümme) liegt bei Henner Spierling & Team von der Klinik für Kinder und Jugendliche / Sozialpädiatrisches Zentrum der Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg gGmbH. Email jahrestagung@bag-kipe.de. Außerdem beteiligt ist das Sprecher/in-Team der BAG.

Flyer und Logo der BAG:
Die BAG stellt sich in einem Flyer vor. Sie können ihn hier kostenfrei bestellen. Ein Entgelt für Versandkosten wird erbeten.
Das BAG Logo („Mädchen auf der Bank“) kann ebenfalls hier bezogen werden. Sie können es verwenden auf Flyern, Plakaten, Websites etc., verbunden mit dem Zusatz „… sind Mitglied in der BAG …“ oder „… arbeiten mit in der BAG …“.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Kinder psychisch erkrankter Eltern“
.. wird von Einrichtungen, Projekten und Arbeitsgruppen aus der Bundesrepublik Deutschland getragen, die sich in besonderer Weise für Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil einsetzen. Dies kann geschehen durch …

  • die Entwicklung besonderer Unterstützungsangebote für betroffene Kinder, die Eltern und die Personen des psychosozialen Netzwerks,
  • den Aufbau funktionierender Kooperationen zwischen den beteiligten Einrichtungen und Fachkräften, insbesondere aus Jugendhilfe und Psychiatrie
  • oder die fachliche Weiterentwicklung durch Veröffentlichungen, Forschungsstudien, Konzepte usw.

Die Aufgaben und Ziele der Bundesarbeitsgemeinschaft „Kinder psychisch erkrankter Eltern“ sind:

  • Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit zugunsten der betroffenen Kinder und ihre Eltern
  • Bundesweite Vernetzung der Einrichtungen und Projekte
  • Förderung des fachlichen Austausches, gegenseitige Unterstützung
  • Entwicklung regionaler oder themenbezogener Kooperationen
  • Unterstützung von wissenschaftlichen Studien und Veröffentlichungen
  • Lobbyarbeit in Richtung auf politische Entscheidungsprozesse, Kostenträger usw.

Erst um 1995 begann die Fachöffentlichkeit aufmerksam zu werden für die Kinder, die einen psychisch erkrankten Elternteil haben, bei denen also Vater oder Mutter zum Beispiel unter einer Depression, einer schizophrenen Psychose oder einer schweren Persönlichkeitsstörung leiden. Welche Hilfen benötigen Kinder, die nach vielen Studien ein erhöhtes Risiko haben, später im Leben eine gleichartige Erkrankung wie ihre Eltern zu bekommen oder andere psychische Probleme zu entwickeln? Welche Unterstützung brauchen psychisch belastete Eltern, um ihren Kindern eine positive Entwicklung zu ermöglichen? Wegweisend waren in diesen Jahren unter anderem …

  • die Tagung des Bundesverbandes der Angehörigen psychisch Kranker „Auch Kinder sind Angehörige“ (1996),
  • die Veröffentlichung des Buches von Beate Lisofsky und Fritz Mattejat „… nicht von schlechten Eltern“ (1998, Neuauflage 2008)
  • oder der Aufbau von modellhaften Initiativen, wie zum Beispiel die „Auryn-Projekte“ (Freiburg, Frankfurt, Hamburg), das Projekt „KIPKEL“, das „Patenschaftsprojekt PFIFF e.V.“ oder das Netzwerk des Vereins „SeelenNot“ (Hamburg).

Auf Initiative von Sabine Wagenblass vom Institut für Soziale Arbeit, Münster, wurden ab 1998 jährliche Expertentreffen durchgeführt, bei denen sich die Fachkräfte der Projekte über Hilfsangebote und Finanzierungsformen austauschten. 2006 formierte sich aus diesen Treffen die Bundesarbeitsgemeinschaft „Kinder psychisch erkrankter Eltern“. Wesentlich zu dieser Vernetzung beigetragen hat auch Katja Beeck, etwa mit der von ihr entwickelten Website http://www.netzundboden.de/.